27.01.15

Kinderzimmer-Realitäten oder that´s life

Ich liebe all die Fotos von schön eingerichteten und aufgeräumten Kinderzimmern! Vor allem Mädchenzimmer haben es mir angetan. Ganz im Ernst und ohne Ironie!

Wir sind von allem mehr als weit entfernt. So ein Kinderzimmer? Eher reise ich auf den Mond.
 
Seit ein paar Tagen wird der "Unimog U 400" wieder aufgebaut. Selbstverständlich MUSS dazu die gesamte Lego Technic-Auswahl zur Verfügung stehen. Auf dem Boden. Schön ausgebreitet.
Gerne dürfen wir Erwachsenen uns auch zwischendurch an den niedrigen Tätigkeiten der Suche nach Millimü-kleinen Teilchen beteiligen.

Das sich im Kinderzimmer befindliche Waschbecken wurde soeben noch kurz von mir entrohrt. Im Eifer des Gefechts fällt ja schon mal ein Teilchen durch den Rost. Herrje - ein Irrenhaus hier.

Sei´s drum - bleibt der Staubsauber halt draußen und mir die Hoffnung, dass der Sohn mal ein erfolgreicher Ingenieur wird ;-)!

Tiefenentspannte Grüße (hahahahaha),
Steph






25.01.15

Tapetenwechsel

Mit Tapeten an der Wand habe ich es nicht so. Wahrscheinlich weil ich Bedenken habe, mich zu schnell daran satt zu sehen. Trotzdem habe ich irgendwann, als die Brakig-Kollektion beim Schweden erbarmungslos reduziert wurde, 4 Rollen Tapeten mitgenommen. Frau halt :-).

Gestern dann, trotz totaler Triefnase, der erste Einsatz: ich habe die Schaltafel umgestaltet und mit der Tapete beklebt. Frühlingshaft frisch ... auch wenn ausgerechnet an dem Tag der erste Schnee bei uns fiel.

Noch ein wenig mit den ferm living-Anhängern aufgepimpt, kann von mir aus ab morgen schon März sein!

Herzliche Grüße,
Steph








24.01.15

Samstagskaffee - Mit Hatschi zurück

Jeder der schon einmal bei einem Messeaufbau dabei war ... in den Wintermonaten ... weiß: es ist arschkalt in den Hallen. Die Tore stehen weit auf, damit Gabelstapler und Co. ungehindert Messegut reinfahren können. 10 Stunden am vergangenen Sonntag haben mich dann auch geschafft. Montag bis Mittwoch war noch alles gut - am Donnerstag schlug die Erkältung dann voll durch. Grrrr.
Dafür darf jetzt zuhause der Ofen auf Hochtouren laufen ... und der Mann gleich mit - Holz ranholen :-). Danke mein Hase!!!

Ein kleines Mitbringsel als Belohnung für mich gab es auch. Den kleinen Roboter von areaware. Passte wunderbar ins Handgepäck und lässt mich beim Naseschnäutzen noch lächeln. Dann ist doch alles tutti.

Und jetzt stürze ich mich in Ninja´s Samstagskaffee - ich habe bestimmt eine Menge verpasst :-)!

Habt es gut und bleibt gesund,
Steph

P.S.: Samstagskaffee im Schnee? Ja! Hier fallen tatsächlich seit heute morgen weiße Flocken vom Himmel :-)!



17.01.15

Samstagskaffee mit Abflug

Ich bin dann gleich mal weg. Nach München. Leider nur zum Arbeiten.

Wer einen entspannteren Kaffee möchte, muss den heute (aber auch sowieso und jeden Samstag) bei Ninja trinken.

Habt ein tolles Wochenende (hier scheint sogar die Sonne, wenn auch bei Minustemperaturen),
Steph


11.01.15

Stadtgeschichte - Rheine und der Adel

Um mich ein wenig abzulenken, habe ich meinem Lieblingströdler gestern einen Besuch abgestattet. Daraus resultiert, dass ich mich aktuell mit der jüngeren Geschichte meiner Heimatstadt beschäftige.

Von vorne: Mein Trödler durfte jüngst "die Reste" eines seit ca. 7 Jahre leerstehenden Hauses entrümpeln, in dem die "vergessene Prinzessin" von Rheine die letzten 30 Jahre lebte. Ihre ehemalige Residenz, Kloster/Schloss Bentlage, wurde bereits Ende der 70er Jahre von der Familie an die Stadt Rheine verkauft.

So unternahm ich also eine Reise durch das Netz und durchforstete Seiten, die sich mit den "von und zu´s" beschäftigen. Stutzig gemacht hat mich, dass nicht ein Foto der "vergessenen Prinzessin" Marie-Louise von Looz und Corswarem im www existiert und es auch sonst keine großartigen Aufzeichnungen gibt. Dabei konnte mir der Trödler (gut untergebracht in seinem Büro und somit nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht) sogar 3 Aktzeichnungen der Guten zeigen. Sie scheint also durchaus umtriebig gewesen zu sein.

Es ist nicht so, dass ich mich speziell für den Adel interessiere, aber wie wenig Fußspuren jemand, der in einer Kleinstadt in einem Schloss wohnte, von 1921 bis 2007 lebte, adoptiert wurde von Baron Wilhelm von Borgaerde-Terbrugge und seiner Frau Baronin Albertine van Heeckeren van Kell und 1952 von Prinz René de Looz-Corswarem geheiratet wurde, überrascht mich schon. Und dass unsere Stadt mit etwa 200 Jahren Adelsgeschichte nicht wirklich viel im Netz darüber veröffentlicht hat, auch.

Um zu bewahren, habe ich also gestern eine für mich erschwingliche Teekanne aus ihrem Nachlass erworben. Ein schönes, aber bestimmt kein besonderes Stück. Das Foto der Prinzessin bekam ich geschenkt - soweit rückseitig zu erkennen zeigt es sie um 1937.

Falls jemand mehr Informationen hat, freue ich mich davon zu hören. Egal ob zur Geschichte oder zur Teekanne (ohne Markung).

Habt einen guten und friedlichen Sonntag,
Steph










10.01.15

Samstagskaffee ... mit Zorn

Ich würde mich gerne an diesem Samstag erfreuen. Es ist noch ganz still im Haus, der Kaffee schmeckt und ich habe frei. Und wer seinen Samstag locker und leicht starten möchte, der liest meine weiteren Gedanken nicht durch, sondern geht rüber zur hoffentlich fröhlichen Kaffeerunde bei Ninja.

Aber die Ereignisse dieser Woche machen mich zornig und meine Gedanken dazu überschlagen sich in meinem Kopf. Zugegebenermaßen geschehen fast täglich auf der Welt Morde im Namen der Religion oder anderen Beweggründen und ich schreibe nicht darüber. Aber die geschehen meistens weit weg und ich blende sie weitestgehend aus. Es ist ein Schutzmechanismus, so glaube ich zumindest.
Jetzt aber, so nah dran. In einer Stadt, in der ich mich manchmal zum Arbeiten befinde, die "Stadt der Liebe" ist es so, als wäre mein Nachbarn hingerichtet worden.

Man zeigt Solidarität, will sich seine Freiheit nicht nehmen lassen. Aber ehrlich, es nimmt uns doch ein Stück unseres Freiheit, weil wir uns nie wieder so unbeschwert bewegen werden. Weil jede Tat, egal wo verübt, auch auf unseren Seelen Narben hinterlässt. Weil nur dumme Menschen das tun und man nie die Chance haben wird, mit ihnen darüber zu sprechen. Sie verstehen ja nicht, sie sind tumb. Weil es Gegenreaktionen erzeugt, die auch wieder schlimm sind.
Den Kern des bösen Gedankengutes wird man auch mit zahlreichen Demonstrationen, Äußerungen, Drohungen und was auch immer nie auflösen können. Machtlosigkeit, die mich mit Zorn erfüllt. Wildfremde Menschen sind in der Lage, mir mit ihren Taten Angst zu machen. Das Schöne einfach so zu zerstören. Aus Liebe Hass und Mord machen. ...

Ich werde wieder andere Posts schreiben. Leichte.

Heute aber setze ich, ob aus religiösen oder anderen Motivationen, schlechten Menschen, nur eines entgegen: ein Bild, das Liebe zeigt! Einen stolzen Paul, der hingebungsvoll an seinem Cousin hängt. Das ist mein winziger Beitrag auf dieser Welt - genau diese Gabe meinem Kind zu übermitteln. Und bleibe hoffnungsvoll bei dem Gedanken, dass alle Eltern dieser Welt das wichtigste Gut überhaupt vermitteln werden: andere zu lieben!

Eure,
Steph