15.05.16

Der Solist

Der Solist versteckt sich nicht. Schon gar nicht hinter Türen. Er steht - wie ein Bolide. Zeigt Präsens. Und ist auch nach über 50 Jahren unkaputtbar.

Da müssen wir nicht über Energieklassen sprechen. Wer so lange funktioniert, wird nicht ersetzt. Durch angeblich immer Besseres, was sich nach ein paar Jahren verabschiedet. Auf den Müll.
Kann ja auch keiner reparieren, das neue Zeugs. Die Alten, die Solisten, denen kannst Du noch mit einfachen Hilfsmitteln wieder auf die Beine helfen. Wenn´s denn überhaupt sein muss.

Unser Solist, ganz frisch zu uns gezogen, ist ein Bosch-Kühlschrank aus den 60ern. Schon so lange mein Traum, jetzt endlich da. Er beherbergt nur Getränke, da ist er eigen. Bier vom Mann, Prosecco für die Frau. Und überhaupt für Gäste und die heiße Jahreszeit. Er schnurrt leise. Dafür fällt seine Tür gewichtig ins Schloss. Nicht laut, aber satt. Nicht mit diesem "Schwopps" wo Du manchmal nicht weiß, ob die Tür auch wirklich zu ist.

Frohe Pfingsten allerseits, ich gieß mir jetzt einen ein,
Steph







10.05.16

I feel so good - unser schönstes Zuhause

Der Kopp ist wieder hergestellt. Ob das am Medikament, Heilpraktikerin oder dem Physiotherapeuten liegt? Keine Ahnung. Macht aber auch nix. Wichtiger für mich, dass ich mich aufgerafft habe um der Sache auf den Grund zu gehen und das mit Erfolg.
Also wer auch Koppprobleme hat, kann mich gerne anschreiben. Ich bin mittlerweile echt gut in der Ursachenforschung gemeinsam mit Körper- und Seelenkennern :-)!

So - jetzt zu den netten Dingen im Leben wie Katzen, Käufen und dem Balkonbett (auf dem wir derzeit immer einschlafen, um dann des Nachtens ins Bett rüberzulaufen) und überhaupt, unserem schönsten Zuhause!


Herzlichst in die wunderbare Frühlingszeit,

Steph

P.S.: Wenn Euch interessiert, wie das mit so einem Freiluftbett läuft, schaut doch auch mal bei Minza vorbei. Sie hat einen tollen Post zu ihrem wunderbaren Ort verfasst und war praktisch meine Muse, als ich vor etwa 1 1/2 Jahren den ersten Bericht dazu bei ihr las.

Wurzelwerk im Glas, Samstagskaffee (hallo Ninja), Freunde kommen, Mousepad von Vitra - tröröö

Ausblick vom Balkonbett, Katzenluxus, immer wieder das Freiluftbett, Katz guck in die Luft


Magnolie im Freundesgarten, was soll ich sagen - Daybed, Kirschbaumerblühen
 

23.04.16

Frühlingsfläsch mit Kaputtkopp

Lange Pause hier. Ich war nicht gut zu Fuß und das mit dem Kopp. Kommt mal vor und ich bin dann schon froh, das Leben 1.0 zu meistern. Klappt mehr oder minder gut, in dem ich mich beschäftige mit Dingen, die ich liebe. Und das am besten zu Hause.

Dazu gehöret eindeutig Grünzeugs aller Art und das Kaufen oder Schieben von Dekoschnickschnack. Am besten alles zusammen :-).

Auf instagram bereits gepostet (da muss ich ja nix sagen - Ihr versteht), jetzt hier zusammengestellt und kurz kommentiert.

Ein schönes Wochenende für Euch,
Steph

Ranunkel-Liebe, neuer Balkon-Baum, Geburtstagsblümchen, neue Kochweinaufbewahrung   

Blumen im Küchenregal, Balkon, Morgensonne, Friedhofsblumen

wieder Blumen, neues Gebimsel vom Schweden, der Grill ist wieder da, neue Beleuchtung auch

05.04.16

Hanging Tree - Mach´s grüner*

*(Dieser Beitrag ist gemeinsam mit Compo entstanden und somit Werbung - die Erfahrungen und Worte sind allerdings auf meinem Mist gewachsen!)

Seitdem das urban jungle-Fieber ausgebrochen ist, grünt es ordentlich in unserem Zuhause. Aber ein bisschen mehr geht hier ja bekanntlich immer -  darum habe ich mich auch echt gefreut, als mir diese Kooperation angeboten wurde. Außerdem ist es für mich nahezu unmöglich nicht einfach, einigermaßen saufrei Blumen ein- oder umzutopfen. Ob auf dem Balkon oder in der Wohnung - das spätere Säubern geht mir auf den Keks.

Damit scheine ich nicht alleine dazustehen und das hat auch Compo erkannt. Das Unternehmen bietet Pötte, die bereits mit der Compo-Sana Blumenerde gefüllt sind. Wenn man die Töpfe vorher aufpimpen möchte, anstatt sie einfach in einen Übertopf zu stellen, kann man das ohne Dreck machen (ohne Übertopf dafür sorgen, dass das Gießwasser später nicht unten aus den Löchern läuft). Dank einer Schutzfolie kann die Erde nicht rausfallen. Meine Pötte habe ich mit Wolle, Filz und einem Handtuch verschönert. 2 hängende und 2 stehende Varianten sind dabei entstanden. Erst nach Fertigstellung habe ich meine Pflanzen eingetopft. Ich schwöre - ohne Blumenerde verstreut zu haben!
Die Hängepötte baumeln jetzt fröhlich an einem alten Ast, dessen Fuß in einem Betonklumpen steckt. Damit habe ich die Möglichkeit, meinen kleinen Dschungel an wechselnden Stellen in der Wohnung und auf dem Balkon zu platzieren.

Für mich als faule Gärtnerin haben die Töpfe noch den Vorteil, dass sie die Pflanze etwa 8 Wochen auch mit Nährstoffen versorgen. Ein Thema, was ich immer vernachlässige.

Ich könnte Euch noch mehr Vorteile auflisten ... kein Schleppen mehr von dicken Säcken (wir wohnen im 2. OG!!! Urgh!), keine Blumenerde, die irgendwann im Sack versauert ... aber das würde den Rahmen meines Textes so langsam sprengen.

Wem jetzt der Kopf schwirrt und nicht genau weiß, wie er was dekorieren soll, für den hat Compo eine Inspirationsseite eingerichtet. Hier.
Wer eine Deko-Idee mit den Pöttkes hat, kann sein Foto dort hochladen und mit ein bisschen Glück 3 mal 2 Nächte für Zwei im schicken 25h Hotel Bikini im dicken B gewinnen. Oder einen von 100 Ratgebern rund um Deko und DIY-Projekten für Garten und Balkon.

So, ich sach erfreut und artig "Danke Compo" und für Euch heißt´s jetzt flugs rübba :-)! Oder gleich direkt kaufen.

Herzlichst,
Steph

Achtung - es kommen viiiiele Fotos!!!

Bastelkrams.

Etikett leicht abzulösen.

Vorbereitungen.

Einwollen.

Nach Verschönerung öffnen und eintopfen.

Hanging tree.

Dschungel ...

... wo ...

... ich will.

Es grünt.





03.04.16

Das wird noch - Garteneasypeasy.

Über einen pflegeleichten Garten hatten meine Eltern und wir schon länger gesprochen. Aber immer, wenn die Zeit dafür reif war, hat meine Mama das abgetan. "Geht ja noch alles gut", oder "ist ja gar nicht so viel". Wer aber im Sommer nach 5 Wochen Norwegen-Urlaub Abwesenheit einen Blick in den heimischen Garten wirft ... der fällt hintenüber. Da nützte es auch nicht, dass wir den Rasen schick geschnitten und das gröbste Unkraut aus den Beeten rupften. Bei genauerer Betrachtung nämlich nur oberflächliches Schischi.

Darum bin ich ganz happy, dass nun endlich was passieren durfte. Natürlich mit Zeit- und Geldaufwand (2 Männekes konnten das nicht in der kurzen Zeit wuppen), dafür aber mit sichtbaren Ergebnissen nach 2 1/2 Tagen.

Als erstes wurde die Fläche für den Pool zur Pflasterung vorbereitet und ein Teil des seitlichen Beetes entfernt. Die Kaninchen bekamen dort ihren neuen Stall. Poolstandfläche und Stall sind jetzt schick hellgrau gepflastert.
Der hintere Teil des Gartens, der mit einen hohen Buchsbaumhecke vom Rest getrennt war (vor Jahren hatten meine Eltern Mieter im Haus und eigens dafür ein Stückchen Garten abgetrennt) wurde wieder freigegelgt. Nun wirkt der Garten offener und länger. Büsche und Bäume bekamen einen ordentlichen Schnitt und können jetzt wieder durchatmen.

Im Moment sieht alles noch recht sandig aus - aber der Rasensamen ist gestreut. Und ja, die Karnickel bekommen Anfang der Woche auch eine Buddelkiste in ihr Luxus-Refugium. Wir sind ja hier Hasenversteher.

Unter´m Strich: tipptopp! Ich freue mich sehr auf den Sommer und schicke mit diesem Post ein super fettes DANKE an unseren Hausfreund Hansi. Der hat echt rangeklotzt, Material auf lau besorgt und wollte, how ever, dafür keinen Cent sehen. Geknutschert!!!!

Happy gardening wünscht,
Steph

Hansi auf schwerem Gerät. Alles im Fluss.

Weltschönster Hasenstall.

Das wird. Grün.

Weil so schön: erstes Balkonbild.

23.03.16

UJB - botanical zoom

Ich mag´s ja, was sich die ujb immer so einfallen lassen. "botanical zoom". Sehr schön angesichts der Blatt- und Blütenvielfalt.

Gestehe: die Bilder sind aus dem Archiv. Blätter, Blüten und Früchte aber nicht minder schön darum - bütteschön!

Herzlichst in die (kurze - yeah, juchee, jauchz) Woche,
Steph




19.03.16

Kleines Küchen-DIY

Die Küche hat jetzt fast 10 Jahre auf dem Buckel. Aber ich mag sie immer noch. Die Oberschränke irgendwann nicht mehr und der Spiegel hinter Spüle und Kochfeld änderte sich auch schon ein paar mal. Der Rest aber tut seinen Dienst ganz wunderbar und ich habe den meisten Krempel griffbereit.

Da ich schlecht an schönem Porzellan vorbeigehen mag, wurde die Staukapazität ans Limit getrieben. Darum habe ich heute ein paar Haken ins unterste Regal geschraubt und ein paar Tassen dürfen jetzt hängen. Bei der Gelegenheit macht frau ja auch gerne sauber und räumt ein wenig um. Kaffeemaschine und Mixer wechselten den Platz und meine Seven-up-Kiste (übrigens ein Mitbringsel aus Chicago) wurde auch generalüberholtgeordnet.

Jetzt kann sie sich sehen lassen, die Küche - also herein spaziert :-)!

Euch ein schönes Wochenende,
Steph